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Reisebericht 4 Wochen Kanada
mit dem Wohnmobil durch British Columbia/Alberta/ Vancouver Island |
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Die
Planung ist wieder verdammt aufregend. Wir werden über Frankfurt
fliegen. Gebucht haben wir bei Camper Börse da Australia Plus
Kanada nicht im Programm hat, aber auch hier scheinen Preis und
Leistung zu stimmen. Wir sind vom 10.06.2008 -09.07.2008 weg. Das
Wetter in Kanada könnte von Dauerregen über Frost bis 30°c
alles umfassen. Also alles einpacken was in den Zwiebellook passt.
10.
Juni Ganz
normaler Arbeitstag. Dann aber abends 21:48 Zug über Bremen dann
Köln und endlich Frankfurt bis morgens 5:33. Danach gleich
Einschecken denn um 7:30 geht es am 11.06. über Calgary nach
Vancouver
11.
Juni 11:10
Vancouver Ortszeit kommen wir an. Der Flug war sehr ruhig und wir
sind relativ wach, nehmen unsere Koffer und schnappen uns das
erstbeste Taxi am Flughafen. Wir drücken dem Fahrer die Adresse
in die Hand und 15 Min später und 20,-C$ ärmer sind wir im Sandman Airport Hotel. Wir
wollen noch Einkaufen gehen, das gestaltet sich gar nicht so einfach.
Google Earth hat zwar jede Menge Einkaufsmöglichkeiten in der
Nähe angezeigt wir aber waren in einem Gewerbegebiet also nichts
mit „normalen Lebensmittelläden“. Wir fragen einen
Mann bei Tim Hortens wo man wohl einkaufen könnte und folgen
dann der gezeigten Richtung. Ach, beim Einkaufen erleben wir ne Mega
Peinlichkeit. Ich lese schon immer irgendetwas mit einer Karte und an
der Kasse geht uns ein Licht auf was für eine Karte gemeint ist.
Denn wir waren in einem Großhandel gelandet und an der Kasse
fragte man uns nach einer Mitgliedskarte, die hatten wir natürlich
nicht. Daraufhin wurde ein Supervisor an die Kasse gerufen und die
Schlange hinter uns wurde immer länger (peinlich). Aber auch der
Herr Supervisor war sehr freundlich und hat uns Touris dann trotzdem
die Sachen kaufen lassen. Abends im Hotel gehen wir noch ins
Restaurant
und dort erleben wir das erste Mal LCD- Fernsehen auf der Toilette
(naja wer es braucht).
12.
Juni 13:00
wir werden abgeholt von Cana Dream Camper. Der Mann der uns abholt
ist ein Deutschkanadier der 1975 mit seiner Familie ausgewandert ist
und zufälliger Weise Leute aus Rastede kennt, unserer ehemaligen
Heimat (so klein ist die Welt). Wir
bekommen eine Einweisung und fahren gegen 16:00 mit unserem Ford
Pickup (7250km auf dem Zähler) los. Man hatte uns geraten gleich
auf der 99 Richtung Norden zu fahren. Ganz gegen unsere Planung
nehmen wir diesen wohl gut gemeinten Rat an. Leider entpuppt sich das
als sehr schweißtreibend, denn wir landen mitten in Vancouver
City. Danach geht es durch viele Baustellen in Richtung Whistler. Unser
erster Stopp ist im Brandywine Falls Provincial Park. Dort
übernachten wir auf dem Campground.
13.
Juni Unsere
erste Wanderung/ Spaziergang ist im Brandywine
Falls Provencial Park .Die Tour hin zur
Bridge beträgt 3,3km und zu den Falls nur ein paar Meter. Nach
der Tour geht’s dann gleich weiter durch Baustellen bis zum
Birkenhead
Lake Park 54km
hinter Permberton. Die letzten 15km Strecke fährt man über
unbefestigte Straße. Bei km 8 gibt es einen kleinen Landhandel
mit guten frischen Eiern. Am Birkenhead Lake machen wir eine kleine Wanderung halb um den Lake.
Eine Strecke etwa 6km lang, kaum Steigung. 16:00 Uhr Birkenhead ist
zwar ein sehr schöner Campground
aber es ist zu früh um schon zur Nacht dort stehen zu bleiben.
Wir also weiter zum nächsten See Seton
Lake. In Lillooet
haben wir dann eine sehr gute Pizza zum Abendbrot gehabt und konnten
somit gut gesättigt weiterfahren. Übernachtet
haben wir dann am Pavilion
Lake im Marble
Canyon an der 99.
14.
Juni Am
nächsten Morgen haben wir in Bridge Lake frisches Obst und
Gemüse eingekauft und nach einem Mittagessen am Bridge Lake ging
es dann weiter nach Clear Water auf der 24. In
Little Fort weiter auf der 5 bogen wir dann zum Wells Gray Park zu
dem Helmcken Falls ab. Als erstes sahen wir uns dann den Spahat
Falls an und fuhren
dann zum Trail
zu den Moul
Falls 8 km hin und
zurück. Der Dawson
Falls auch Little
Niagara genannt ist direkt mit dem Auto zu erreichen. Den Helmcken
Falls konnten wir
dann auch direkt mit dem Auto erreichen und auch den Canyon
entlang laufen. Auf dem Rückweg von dem Osprey Falls sahen wir
dann unseren ersten Schwarzbären
der sich vom Auto aus in Ruhe fotografieren lies.Übernachtet
wurde auf einem Rest Area hinter Blue River an der 5.
15.
Juni Richtung
Mount Robson Park geht’s dann weiter. Auf dem Seitenstreifen an
der 5 bekommen wir dann nochmals das Glück Bären
vom Auto aus Fotografieren zu können. Im Mount Robson Park gehen
wir von der 16 aus die Rearguard
Falls
anschauen. Danach sieht man dann auch den Mount
Robson. Wir schauen
uns die Overlander Falls an und laufen
danach ein Stück am Moose
Lake dann geht es
noch weiter zum Yellowhead
Lake. In Jasper
fahren wir die Straße am Athabasca
River entlang und
kommen dann zu dem
Lake Beauvert,
Lake
Annette
und dem Lake
Edith.
Weiter geht’s dann zum Medicine
Lake und zum Maligne
Lake am Medicine
Lake liegen viele Dickhornschafe
die sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auf der Suche nach einem
Schlafplatz fahren wir zur 93a die zu den Athabasca
Falls führt.
Leider ist die Strecke zum Mount
Edith Cavell
gesperrt. (Wer später im Sommer fährt wird dort
fantastische Bilder erleben. Unbedingt
vor der Reise Informieren wann die Strecke frei ist!).
16.
Juni Wir
stehen wieder sehr früh auf und können sehr schöne
Spiegelbilder
am Leach
Lake vom Mount
Edith machen. Gegen
6:00 sind wir an den Athabasca
Falls. Wir machen
wieder viele Bilder denn das Gelände mit ausgewaschenem Canyon
ist sehr groß. Danach geht es dann weiter auf der 93 dem
Icefield
Parkway zu den
Sunwapta
Falls und kommen
vorbei an den
Tangle Falls und der
Weeping
Wall in Richtung
Banff National Park. Unterwegs begegnen uns immer mal wieder
Schwarzbären die aber sehr schnell flüchten. An den Seiten
vom Icefield Parkway sieht man einige Gletscher.
Ein See schöner als der andere, aber jetzt kommt einer das
glaubt man nicht: der Peyto
Lake.
Und gleich nach dem Peyto
Lake bekommt man die
Num-Ti-Jah
Lodge am BowLake zu sehen. In
Lake Louise biegen wir nach Field auf die 1 ab. Und bleiben die Nacht
über auf dem Monarch Campground wo wir einen schönen
Oldtimer
mit Wohnwagen
fotografieren durften. Die Nacht auf dem Campground kostet 17,60 C$,
weil der direkt am Fuße zum Takakkaw
Falls liegt. Zu dem
wollen wir auch noch hin dazu müssen wir allerdings umplanen
denn die Straße dorthin wird erst am 20.06. geöffnet. Wir
suchen nach einem Weg zum Lake O’Hara und fahren nach Field zur
Tourist Info. Im Info Center wird uns erzählt, dass man die
Fahrt zum Lake
O’Hara 3
Monate vorbuchen müsste. Naja das hatten wir auch schon im
Internet gelesen, wir hofften allerdings noch auf diese
Sonderfahrscheine die zurückgelegt werden für
Kurzentschlossene. Wir hätten diese Chance dann auch bekommen,
wenn die Busse schon gefahren wären, aber die Saison war noch
nicht angebrochen. Wir haben uns dann dazu entschlossen die 11 km hin
und zurück zu wandern.
17
Juni Wanderung
zum Lake
O’Hara. 6:10
Uhr, es geht immer gemächlich Bergauf, die Kilometerzahl wird am
Wegrand angezeigt. Auf dem Weg nach oben brauchen wir 2 Liter Wasser
und 2 Std. 30 Min. Am Lake
O’Hara
verschlägt es uns die Sprache. Nach dem wir unsere Fotosucht
hinter uns haben frühstücken wir erst einmal in Ruhe und
wandern dann noch die 3,3 Kilometer um den Lake
O’Hara, bevor
es die 11 km zurückgeht. Zurück brauchen wir dann auch
2Std. 30 Min, naja wir sind ja auch Müde. Nach einem kleinen
Schläfchen fahren wir zu den Wapta
Falls. Unterwegs
schauen wir uns den Emerald Lake mit der schönen Emerald
Lodge an. Von da aus
geht es weiter auf der 1 und wir besuchen noch die Natural
Bridge und die
Wildwasserläufe
des Kicking Horse River. Kurz danach sehen wir einen kleinen schönen
See der Faeder
Lake. Bevor wir in
Golden ankommen drehen wir dann um denn auf der Strecke scheinen wir
nichts zu verpassen. An den Wapta
Falls angekommen
entscheiden wir uns auf dem Parkplatz, wenn wir zurückkommen, zu
übernachten. Die Wapta
Falls sind 1,6
Kilometer entfernt und wir haben für Heute genug Bewegung gehabt
um zu Pausieren.
18.
Juni 7:00
stehen wir am Moraine
Lake und warten auf
das richtige Licht zum Fotografieren. Es dauert bis 9:00 Uhr, bis wir
zum
Lake Louis
aufbrechen. Am Lake Louis wandern wir zum View
Point, von hier aus
haben wir einen sehr schönen Blick zum Chateau
Lake Louise. Nach
dieser kleinen Wanderung geht’s dann erst mal zum Ort Lake
Louise, denn da ist ein Telefon unser wichtigster Anruf gilt unserem
Sohn Mirko denn der hat heute Geburtstag und wir möchten ihm
unbedingt gratulieren. Danach wird die Laundry am Ort genutzt denn
Wäsche hat sich genug angesammelt. Also Wäsche in die
Waschmaschine und schon hatten wir etwas Zeit zum Kartenschreiben und
Einkaufen. Nachdem wir dann alles wieder verstaut hatten fahren wir
nach Banff auf der 1a. Sehr schöne Strecke mit sehr viel Wild
am Rande der Straße. Im Johnston
Canyon laufen wir
den Walkway
zu den Wasserfällen
echt Klasse angelegt. In Banff angekommen suchen wir erst einmal das
Info Center auf. In
der Info erfahren wir, dass wir voraussichtlich am 20.Juni zu den
Takakkaw Falls hoch können. Und man warnt uns vor „Mit
einem großen Fahrzeug könnt ihr da nicht hochfahren.“
Anschließend entscheiden wir uns dazu mit der Gondola
am nächsten Tag zu den Sulphur Mountains hoch zu fahren. Erst
mal suchen wir einen Platz zum Übernachten und stellen unseren
Camper in eine große Parknische am Vermilion
Lake mit Blick auf
den Mount Rundle .
19.
Juni Wir
sind die Ersten an der Gondel und warten, dass der Schalter auf
macht. Wir unterhalten uns mit der jungen Frau am Schalter und
erfahren in kürze, dass sie aus Neuseeland ist und ihr Bruder
in Deutschland lebt. Man kommt übrigens immer sehr schnell mit
den Leuten ins Gespräch. Oben angekommen sehen wir die wahre
Pracht der Berge. Hier ist ein 1 km langer, 2281m hoher Boardwalk.
Dieser Boardwalk
mit vielen schönen Plattformen
zum verweilen gibt uns den Blick auf Banff,
den Bow
River, das Bow
Valley, das Banff
Springs Hotel und
die Sulphur
Berge frei. Er führt
rauf bis zur Cosmic
Ray Station in die
man von außen hinein schauen kann. Nach diesem Genuss genießen
wir ein Sandwich im Restaurant auf dem Gipfel. Hier hat man die
Möglichkeit 360° herum zu laufen. Man kann die
Richtungshinweise zu vielen Städten auf der Welt und auch die
Distanzen ablesen. Nach diesem schönen Erlebnis fahren wir noch
einmal zum Monarch Campground. Von dort wollen wir in der Hoffnung,
dass die Straße zum Takakkaw
Falls am nächsten
Tag offen ist hochfahren.
20.
Juni Wir
sind mal wieder früh hoch und starten zum Takakkaw
Falls mal schauen ob
die Schranke hoch ist. An
der Schranke müssen wir leider feststellen, dass sie noch zu
ist. Wir sind wohl noch etwas früh dran und laufen ein wenig am
Flussbett des Kicking Horse River. Als wir dann den Wagen des Straßen
Kontrolldienstes sehen sind wir gleich hinterher. Der Fahrer des
Wagens beglückwünscht uns, weil wir ja dieses Jahr die
Ersten sind die zum Takakkaw
Falls fahren. Die
Strecke zum Wasserfall rauf ist sehr schmal und Steil und nichts für
Wohnwagengespanne. Die Kurven sind teilweise so eng, das Heiko
zurücksetzen muss um sie zu bewältigen. Auch an diesem
Wasserfall machen wir viele Fotos und klettern ein Stück direkt
neben ihm hoch. Auch nach diesem Erlebnis geht’s wieder auf die
Straße. Noch einmal fahren wir durch Lake Louise und biegen auf
der 93 Richtung Kootenay
National Park ab.
Hier besuchen wir den Boom
Lake Trail,
den
Marble Canyon,
Vermilion
River, Paint
Pots in
grün und in
rot,
Ocker Feld, Olive Lake .Wir fahren durch den
Sinclair Canyon und erreichen Radium
Hot Springs. Hier gehts für uns in die warmen Fluten und wir genießen die Wärme des
Wassers. In dem Ort Radium Hot Springs essen wir dann Abendbrot
und machen uns sehr müde auf dem Weg zu einem Schlafplatz der etwa 28km vor Golden liegt (Braisher Creek Rest
Area).
21.
Juni Am
frühen Morgen durchfahren wir Golden und kommen auf der 1
schnell voran zum Glacier National Park. Wir durchqueren den Rogers
Pass und Fahren am Mount Mac Donald und an den Hermit Falls vorbei.
Unterwegs gehen wir noch durch den Hemlock
Grove Rain
Forrest. Und schon
sind wir im Mount Revelstoke National Park. Wir möchten gern auf
den Mount
Revelstoke aber
leider ist der auf der halben Strecke wegen Schnee gesperrt und soll
laut Auskunft der Parkaufsicht auch so schnell nicht wieder geöffnet
werden. Wir fahren also weiter auf der 1 und bleiben erst zur Nacht
wieder länger stehen. Wir übernachten auf einem Rastplatz
an der Straße, das war aber keine gute Idee, denn es wurde die
ganze Nacht nicht still. Das war am Kamloops
Rest Area mit Blick
auf den Lake
Kamloops.
22.
Juni An
der Alexandra Bridge machen wir dann eine längere Pause. Weiter
geht’s direkte Strecke zur Horse Shoe Bay, mal sehen ob wir
eine Fähre bekommen. Wir setzen um 14:00 Uhr nach Vancouver
Island / Nanaimo über. Danach fahren noch bis Qualicum
Beach und bleiben
dort auf dem Campground.
In Qualicum laufen wir die Strecke an den Qualicumfalls
6km hin und 6km zurück sehr schöne Strecke. Die Campgrounds
dort sind auch sehr schön. Weiter geht’s zum Cathedral
Grove wo wir die
schöne Natur bewundern dürfen und danach bleiben wir noch
eine Nacht auf dem Qualicum Campground.
23.
Juni Wir
fahren über Port Alberni nach Tofino. In Port Alberni kaufen wir
beim Wal Mart ein und füllen auch den Gefrierschrank wieder mit
Steaks. Wir kommen am Sproatlake
mit einem Wasserbomber,
am relativ kleinen Larry
Lake und am großen
Kennedy
Lake vorbei. In
Tofino
buchen wir für den nächsten Tag eine Whale-
Watching- Tour
mit dem Zodiac.
Wir bleiben die Nacht auf dem Campground
Green Point am Long
Beach.
24.
Juni Heiko
ist sehr früh zum Strand unterwegs und wird auch belohnt. Am
Strand sind drei Weißkopfadler die sich an einem Aas satt
fressen. Zwei Adler fliegen gleich weg als Heiko näher heran
geht um Fotos zu machen, aber ein Adler
ist so mutig und lässt ein Foto zu. Gegen Mittag fahren wir nach
Tofino
und werden in große rote Anzüge, die uns vor der Kälte
auf dem Wasser schützen sollen, gesteckt. Danach geht’s in
den Zodiac
aber wir sehen nur Walrücken. Was wir zu sehen bekommen ist eine
Seelöwenkolonie.
Die Seelöwen sind sehr groß und auch sehr laut, aber die
sehen auch knuffig aus, irgendwie. Nach diesem schönen Erlebnis
geht’s wieder auf den Campground
und wir verbringen noch eine Nacht in dieser Idylle des Rain
Forrest.
25.
Juni In
der Nacht ist es angefangen zu Regnen und wir setzen uns mit unserem
Campervan in Bewegung. Der Pacific Rim Hwy ist eine schöne
Strecke und führt uns über den Bergkamm und da ist dann
auch besseres Wetter. Wir wollen zum Strathcona Provincial Park an
den Buttle Lake und halten auf dem Weg dorthin an den Elk Falls
an und genießen wieder einen schönen Trail. Am Buttle Lake
haben wir noch Glück denn hier ist es noch trocken und wir
finden einen Rest Area mit einem Stellplatz und einer Feuerstelle.
Wir haben noch Feuerholz vom anderen Campground und Steaks sind auch
noch da, also das Barbecue ist gerettet. Also Feuer
machen ist ja ne feine Sache oder in jedem Manne steckt ein Kind. In
der Nacht haben wir wunderbare Ruhe, leider fängt es auch hier
an zu Regnen.
26.
Juni Wir
fahren den Island Hwy Richtung Port
Hardy leider scheint
der Regen auf der ganzen Insel zu sein. In Port Hardy finden wir ein
Internetkaffee und erledigen unsere Post. Hier wird auch mal wieder
eingekauft und wir fahren ein Stück auf derselben Strecke zurück
biegen dann aber gleich nach Ches- la- Kee ab um zu Telegraph
Cove zu fahren. Ein
sehr netter kleiner Ort in dem ein kleines Museum,
Restaurants,
Kaffees
und Grizzly
Discovery (Tide Rip
Grizzly Tours) sind. Wir buchen hier für den nächsten Tag eine Grizzly
Tour.
Eine Straße weiter finden wir auch einen sehr guten Campground
für eine Nacht. Hier haben wir wieder Waschmaschine, Trockner,
reichlich Feuerholz und Duschen.
27.
Juni Es
Regnet, na und, schließlich wollen wir ja heute einen Grizzly
sehen.
Es geht gleich irgendwas nach sechs los. Wir sind warm eingepackt was
auch wirklich nötig ist und starten in den verregneten Knight
Inlet. Als wir
ankommen ist auch die Wolkendecke wieder aufgerissen und wir steigen
in ein Boot um, das mit einem sehr leisen Motor ausgestattet ist und
sehr niedrig im Aufbau damit es die Bären nicht erschrickt. Wir
fahren noch eine Weile damit näher ans Ende des Inlets und sehen
schon die erste Grizzly
Dame. Sie ist Blond
und auch an uns interessiert. Sie frisst sehr viel Gras und man hört
in der Ruhe des Inlets das Abreißen und Kauen. Ein wenig weiter
links halten sich zwei Junge auf. Wir erfahren das die jungen
Grizzlys Geschwister
sind. Sie sind vom Vorjahr und noch sehr verspielt. Damit wir die
Bären nicht stören stellen unsere Expeditionsführer
den Motor ab und steigen ins Wasser um das Boot ganz langsam und ohne
Geräusch näher an die Bären
zu schieben. Nachdem wir ausgiebig viele Fotos machen durften steigen
wir wieder in das große Boot und fahren noch andere Buchten ab.
Wir sehen ein einsames Männchen am Strand sehr große
Steine umdrehen und an einem anderen Strand sehen wir einen blonden
und einen dunklen Bären weglaufen. Insgesamt sehen wir an diesem
Tag sieben Grizzly. Auf dem Rückweg steht uns noch ein
Schwarzbär
mit Junge Modell,
einfach nur süß und tapsig. Dieser Tag war ein voller
Erfolg und auf dem Rückweg gibt es noch Delphine zu sehen.
Ankunft im Hafen noch ein Tässchen Cappuccino und dann weiter
zum Schoen
Lake Park.
Fast angekommen haben wir wieder eine unbefestigte Strecke vor uns.
So eine Strecke haben wir mit einem Camper noch nie erlebt. Wir
kommen am späten Nachmittag auf dem, neun Plätze
umfassenden Ralph River Campground,
an. Und als hätte er auf uns gewartet es ist noch ein Platz frei.
Hier buchen wir zwei Nächte.
28.
Juni Wir
haben allerschönsten Sonnenschein und hängen am Strand vom
Schoen Lake ab. Wir haben einen wunderschönen Ausblick die Leute
sind gut drauf und einer hat einen Recorder mit Raggi Musik. Abends gibt es wieder Barbecue .
29.
Juni Wir
fahren noch mal zum Buttle Lake der hat uns beim ersten Mal schon gut
gefallen. Dieses Mal nehmen wir einen Platz auf dem Campground
am Buttle
Lake an der Western
Mine Road.
30.
Juni Schöne
Ruhige Nacht und viel Zeit. Tipp!!! Südlich vom Buttle Lake
liegen die Myra Falls hinfahren und anschauen lohnt sich.
31.
Juni Auch
die zweite Nacht ist schön. Wir fahren noch nach Gold River um
zu Tanken und mal wieder Dump Station zu nutzen. Hier informieren wir
uns über die Möglichkeit einen Flug über die Berge zu
buchen. Wir nehmen uns vor dieses am nächsten Tag zu machen.
01.
Juli Wir
haben das Glück einen deutschstämmigen Piloten der Air
Noodka zu bekommen. Ihn können wir bitten schön niedrig zu
fliegen. Er erzählt uns viel über die Gegend und das er
auch selbst häufig eigene Routen durch die Berge sucht. Nach diesem schönen Flug fahren wir zum Muchalat
Lake Campground im Muchalat
Park. Hier treffen wir ein Paar die diesen Campground mit aufgebaut
haben. Sie ist gebürtige Holländerin und er Kanadier. Sehr
nette Menschen die uns nachdem wir fragten wo wir denn Holz kaufen
können, uns das Holz hergebracht haben und dann wollten die
beiden das Holz auch noch zerkleinern. Tut nicht Not bekommen wir
hin, aber ganz lieb das Angebot.
02.
Juli Jetzt
ist noch mal die andere Seite des Buttle Lake dran. Am Gold River Hwy
haben wir uns einige Wasserfälle
angesehen. Unter anderem den Ladyfalls
beim anderen Wasserfall
habe ich den Namen vergessen. Auf dem Campground der an dem Gold
River Hwy liegt bleiben wir zwei Nächte.
03.
Juli Wir
halten uns viel am Buttle Lake auf. Bei einem Spaziergang erschrecken
wir uns ganz schön. Eine Thamnophis
eques (Mexikanische Strumpfbandnatter) streckt sich uns entgegen. Ein
sehr schönes Reptil aber leider zu schnell für die Kamera.
04.
Juli Wir
fahren nach Nanaimo und verlassen Vancouver Island um 3:10 pm. Es war
kein Problem ohne Reservierung einen Platz auf der Fähre zu
bekommen, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir
fahren zum Golden Ear Povincial Park auf den Alouette Campground. Wir haben hier sehr viel
Regen nur als wir ankommen ist es zwei Stunden trocken, aber das ist
wohl kein Wunder denn wir sind in einem Regenwald. Diese kurze
trockene Zeit nutzen wir für ein Barbecue.Wir
schauen uns den schönen Alouette Lake an. Der Campground ist
sehr groß es gibt aber keine Duschen und Einkaufsmöglichkeiten
man sollte also alles vorher einkaufen und auffüllen.
05.
Juli Die
Stunde der Wahrheit. Wir fahren in die Stadt auf einen Campground um
den Wagen sauber zu machen und um zu packen. Wir sind sehr früh
fertig und können in der Nähe noch einen schönen Park
besuchen.
06.
Juli Wir
organisieren uns ein Busticket das für den ganzen Tag für Vancouver
gültig ist (19,- C$) . Wir brauchen etwa 3 Std. bis zur
City. Wir schauen uns die Dampfuhr, das Bügeleisenhaus, den Hafen , Sportarena, Bibliothek und Chinatown mit einigen Leckereien (usw.) an.
07.
Juli Wir
geben den Camper wieder ab. Ruck zuck ist der Wagen durchgesehen und
wir bekommen unsere Kaution zurück. Der Fahrer der uns seiner
Zeit abgeholt hat bringt uns auch zum Sandman Hotel zurück.
Abends gehen wir schön im Hotel Essen.
08.
Juli Der
Transfer Service vom Hotel bringt uns zum Airport. Nun ja den Rest
kennt Ihr ja am 9. Juli zu Hause am 10. Juli wieder zur Arbeit.
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